„Intergerier disch ma’!“ (Wiedereinmal)

Flo hatte an dieser Stelle ja schon einmal auf etwas hingewiesen, was seinem Mann bei Penny mit der Kultur von Zuwanderern passiert ist. Sorry, seinem Lebensabschnittsgefährten, der nicht hier wohnt, ohne Trauschein, nur um Besuch vorzubeugen. Jedenfalls ist Flo – also mir – heute etwas noch viel schlimmeres passiert.

Ich war Wäsche waschen und wollte mir noch einen Kaffee holen. Das hätte ich mal lassen sollen. Nicht nur, dass der Kaffee richtig scheußlich war, nein es passierte etwas Schlimmes, das ich kaum in Schrift und Worte fassen kann. Als ich von der Stoschstraße in die Iltisstraße einbog, kam mir ein Zuwanderer bzw. ein Mensch mit Migrationshintergrund, dessen Wurzeln in Afrika vergraben sind – politisch korrekt – genau in der Ecke entgegen. Wir wären beinahe zusammengestoßen. Und was macht dieser schwarze Mann? Er entschuldigt sich bei mir! Wo sind wir denn?

Korrekterweise müsste es doch heißen: „Ey, pass doch auf, wo du hingehst, du Arschloch“, oder wenigstens ein „EY!“ Aber nichts, nur eine Entschuldigung. Ich habe es einmal gesagt und ich sage es wieder:

Dieser Absatz richtet sich nun an alle Zuwanderer. Leute, so kann es doch nun auch nicht gehen.[…] Mit Höflichkeit und Freundlichkeit erreicht ihr gar nichts. Also, etwas mehr Entgegenkommen von euch bitte, denn wir sind hier in Teutonistan und eben nicht in [Schwarzafrika]. Die grammatikalische Formel muss für euch immer heißen: Subjekt, Prädikat, Beleidigung, Alter. Sonst geht der Politik das Pulver aus und [alle] Tageszeitungen würden nutzlos. […]

Ich habe ihn leicht abgeändert, aber der Grundtenor ist der selbe. Nachzulesen ist es hier im Original. Ich reiß mir auf den Schreck ein teutonisches Bier auf.

Flo